{"id":4481,"date":"2009-11-09T22:02:44","date_gmt":"2009-11-09T20:02:44","guid":{"rendered":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/udha-e-kryqit-ne-gjurmet-e-martireve-te-komunizmit-1946-1990\/"},"modified":"2020-11-10T12:26:36","modified_gmt":"2020-11-10T10:26:36","slug":"udha-e-kryqit-ne-gjurmet-e-martireve-te-komunizmit-1946-1990","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/udha-e-kryqit-ne-gjurmet-e-martireve-te-komunizmit-1946-1990\/","title":{"rendered":"In den fussstapfen der m\u00e4rtyrer des kommunismus (1946-1990)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\"><strong>Via Crucis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">IN DEN FUSSSTAPFEN DER M\u00c4RTYRER DES KOMMUNISMUS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">(1946-1990)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">IM EHEMALIGEN GEF\u00c4NGNIS DER STAATSSICHERHEIT \u2013 \u201eSIGURIMI\u201c SHKODRA<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ERSTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201c<\/strong><strong>Behold, my servant, whom I uphold; my chosen one, in whom I delight:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>I will put my Spirit upon him; he will bring justice to the nations\u201d.<\/strong><strong>&nbsp;(Is 42,1)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Brief von Don Shtjefen Kurti, vom 16.10.1946 an den Heiligen Vater, Papst Pus XII<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Pfarrer von Tirana. Er wurde zweimal verhaftet, das erste Mal in Tirana am 28.10.1946, wobei er zu 20 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt wurde, von denen er 17 Jahre im Gef\u00e4ngnis von Burell verbrachte. Zum zweiten Mal wurde er 1970 in Gurez inhaftiert und sp\u00e4ter erschossen.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cHeiliger Vater,<\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026]&nbsp;Jeden Tag wird die Reihe der M\u00e4rtyrer l\u00e4nger, in den Gef\u00e4ngnissen werden unterschiedslos alle f\u00fcrchterlich gefoltert. Tausende von M\u00e4nnern, Frauen, Greise und Kinder, nackt und hungrig, in Konzentrationslagern interniert, an den abgelegensten und gef\u00e4hrlichsten Orten, in H\u00e4usern ohne T\u00fcren und ohne Fenster, von morgens bis abends zu schwerer Arbeit gezwungen,&nbsp; nur f\u00fcr ein St\u00fcck Brot. Das Ziel ist, die Gefangenen k\u00f6rperlich zu schw\u00e4chen, damit sie an Ersch\u00f6pfung oder Tuberkulose zugrunde gehen: Vor kurzem gab es einen Erlass, der den Familien verbietet, ihnen Nahrungsmittel zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eure Heiligkeit, ich k\u00f6nnte noch viele andere Sachen sagen, aber ich muss mich beschr\u00e4nken und&nbsp; diese Zeilen schnell beenden, weil ich Angst habe, dass ich entdeckt werde, w\u00e4hrend ich schreibe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor den F\u00fc\u00dfen Ihrer Heiligkeit niederknieend bitte ich dem\u00fctig um Ihren v\u00e4terlichen und apostolischen Segen,f\u00fcr mich, f\u00fcr den ganzen Klerus, f\u00fcr das ganze Volk, damit wir f\u00fcr unseren Glauben k\u00e4mpfen, ohne auf uns selbst zu achten.\u201d&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ZWEITE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201cI offered my back to those who beat me, and my cheeks to those who pulled out my beard; I did not hide my face from mocking and spitting.\u201d(Is 50,6)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Pater Giovanni Fausti<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Jesuit, geboren in Brescia (Italien) im Jahre 1899. Er hatte ein Diplom in Theologie und Philosophie. Im Jahr 1929 wurde er als Professor in das Priesterseminar nach Skodra geschickt. Er musste im Jahr 1932 aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden in sein Heimatland zur\u00fcckkehren; zehn Jahre sp\u00e4ter kehrte er nach Albanien zur\u00fcck, als Rektor des p\u00e4pstlichen Seminars in Shkodra. Er wurde am 31. Dezember 1945 verhaftet, zusammen mit Pater Daniel Dajani SJ. Die beiden wurden angeklagt, dass sie geholfen h\u00e4tten, im Priesterseminar eine Widerstandsgruppe gegen den Kommunismus aufzubauen. Sie wurden zum Tod verurteilt und am 4. M\u00e4rz 1946 erschossen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein r\u00fchrendes Detail bringt uns etwas aus den Leiden Christi in Erinnerung. W\u00e4hrend Pater Fausti vom Gef\u00e4ngnis zum Gericht gebracht wurde, wurde er beschimpft, gedem\u00fctigt und und bespuckt. Das geschah wiederholt, viele Tage hintereinander, solange der Prozess dauerte. Eines Tages, als sie wieder auf diesem Weg waren, sprang eine Frau mit blutunterlaufenen Augen und ungek\u00e4mmten Haaren aus der Menge und schrie mit wutverzerrter Stimme: &#8211; Eine Kugel in die Stirn! &#8211; Und sie spuckte in das Gesicht von Pater Fausti. Aber Pater Fausti hatte ein weites Herz und folgte dem Bespiel seines g\u00f6ttlichen Lehrers. Er gr\u00fc\u00dfte die Frau mit einem Kopfnicken und bat Gott:&nbsp; \u201eVerzeih, Vater, denn sie wei\u00df nicht, was sie tut.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>DRITTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201d<\/strong><strong>He was despised, and rejected by men; a man of sorrows, and familiar with suffering. Like one from whom men hide their faces he was despised; and we esteemed him not.\u201d<\/strong>&nbsp;<strong>(Is 53,3)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus dem Zeugnis von Bischof Frano Illia &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Er \u00fcbelebte die Verfolgungen, denn sein Todesurteil wurde, ebenso wie das von Pater Giovanni Faustin SJ und Pater Daniel Dajani in lebensl\u00e4ngliche Haft und Zwangsarbeit umgewandelt. Er wurde sp\u00e4ter von Johannes Paul II zum Bischof von Shkodra ernannt, und w\u00e4hrend seines Besuches in Albanien am 25. April 1993 geweiht. Er starb im Jahr 1998).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cWir waren so ersch\u00f6pft, so geschw\u00e4cht und hatten so viele materielle und geistige Leiden, dass wir bei der Befragung so weit waren, dass wir nicht mehr wussten, was wir sagen sollten. &nbsp;Wir waren verpflichtet,&nbsp; immer &#8222;Ja, ja, gut!&#8220; zu sagen. &nbsp;Wir haben mit geschlossenen Augen dem zugestimmt, was sie uns sagten. Der Richter, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, war ein sehr rauer und arroganter Mensch. Er machte uns Angst und schrie uns an &#8222;Ihr seid Feinde des Volkes!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Man warf uns vor, wir seien Spione des Vatikans und&nbsp; verurteilte uns deshalb zum Tod.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VIERTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201c<\/strong><strong>Listen to me, you islands; hear this, you distant nations: Before I was born the Lord called me; from my birth he has made mention of my name:&nbsp;<\/strong><strong>\u201d (Is 49,1)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis von Don Josef Marxen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Deutscher Priester, geboren 1906 in Worringen in der N\u00e4he von K\u00f6ln, Missionar in Albanien. Inhaftiert und get\u00f6tet im Alter von 40 Jahren.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er wurde im Jahr 1946 vom Regime inhaftiert, weil er Priester war, und \u2013 was noch mehr z\u00e4hlte \u2013 weil er Ausl\u00e4nder war. Don Josef Marxen wurde im Gef\u00e4ngnis von Tirana eingesperrt und geradezu unmenschlich gefoltert. Aufgrund der Beschuldigung, er sei ein Agent der Gestapo, wurde er erschossen. Einer seiner Freunde aus dem Gef\u00e4ngnis, der die Verfolgungen \u00fcberlebte, erz\u00e4hlt: \u201cUns allen, die wir ihn gekannt haben, tut es sehr leid um diesen Menschen. Nicht nur, weil er jung an Jahren war, sonder auch, weil er sehr ernsthaft und barmherzig war. Er war jederzeit bereit zu helfen, jedem Kranken gab er von seiner eigenen Lebensmittelration, er teilte sie mit den Gefangenen, die das sehr brauchten. Dieser Mensch wurde von allen respektiert. Seine Mutter in Deutschland wartete in der Ferne auf ihren Priestersohn. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er erschossen worden war, obwohl er niemandem etwas B\u00f6ses getan hatte. Er war gekommen, um in Albanien zu dienen und sie haben ihn ohne Gerichtsverfahren get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinen letzten Lebenstagen sagte er seinem Zellenkameraden: &#8211; Ich bin froh, dass ich jetzt sterbe, denn die Albaner werden mich immer als einen Priester in Erinnerung behalten, der ein Zeuge f\u00fcr den Glauben an Christus war!-\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>F\u00dcNFTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cI, The Lord, have called thee in righteousness; and will take hold of your hand. I will keep you, and will make you to be a covenant for the people, for a light for the Gentiles.\u201d (Is 42,6) &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Ndre Zadeja<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren in Shkodra im Jahr 1891, Studium in Italien und \u00d6sterreich. Priesterweihe 1916, danach wurde er als Pfarrer in Sheldi eingesetzt. Er war als gro\u00dfer Redner bekannt. Don Zadeja war au\u00dferdem Schriftsteller, Dichter und Dramaturg. Er wurde angeklagt, dass er in seinen Predigten gegen den beginnenden Kommunismus gepredigt h\u00e4tte, sp\u00e4ter wurde er inhaftiert und am 25. M\u00e4rz 1945, am Palmsonntag,&nbsp; erschossen.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am 25. M\u00e4rz 1945 wurde Don Ndre Zadeja, zusammen mit 13 anderen Kameraden aus dem Gef\u00e4ngnis geholt und direkt zum Hinrichtungsort gef\u00fchrt. Alle Gefangenen hatten Angst. Seine Kameraden, die Priester waren, gaben ihm durch die kleine Gef\u00e4ngnist\u00fcr den Segen, bevor er hinausging. Don Zadeja kniete mit den anderen nieder. Am Hinrichtungsort hinter dem katholischen Friedhof von Shkodra n\u00e4herte sich ihm Don Tom Lacaj, um ihm die letzte Lossprechung von seinen S\u00fcnden zu erteilen. Don Zadeja dankte ihm mit diesen Worten: &#8222;Ich danke dir, dass du hierher gekommen bist, um meine Leiden zu lindern\u201d. Nach einigen Augenblicken h\u00f6rte man in der Stadt Shkodra Maschinengewehrsalven, die 14 Menschen zu Boden streckten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SECHSTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cJust as there were many who were astonished at him &#8211; his appearance was so disfigured beyond that of any man, and his form marred beyond human likeness.\u201d&nbsp; (Is 52,14) &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Marie Tuci<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren im Jahr 1928. Studium in Shkodra beim Institut der Kongregation der Stigmatinerinnen, bei denen sie als Aspirantin eintrat. Sie war mutig und stark in ihrem Glauben. Mit dem Aufkommen des Kommunismus nahm sie an geheimen Widerstandsgruppen teil, zusammen mit vielen Jugendlichen der katholischen Schulen, und auch mit einigen Seminaristen. Sie war sehr attraktiv und widerstand der Gewalt, die man ihr im Gef\u00e4ngnis antun wollten. Darum folterten sie sie so schrecklich, so dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wo sie am 24.Oktober 1950 ihren Verletzungen erlag.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am 10 August 1949 wurde Maria Tuci zusammen mit anderen Familienangeh\u00f6rigen verhaftet und f\u00fcr ein Jahr in Shkodra ins Gef\u00e4ngnis gebracht. Im Gef\u00e4ngnis wurde sie oft Verh\u00f6ren unterzogen und grausam geschlagen. Ihre Zelle&nbsp; war ein Loch ohne Licht und ohne Luft. Einmal im Monat konnte sie mit Hilfe eines ihrer Freunde ihre Kleidung wechseln, die ihre Mutter ihr brachte und die sie mit ihrer Kameradin teilte, die mit ihr in der Zelle war. Ein Zeuge erz\u00e4hlt, dass sie die sehr kalten Wintertage in der Zelle verbrachten, indem sie sich umarmten, damit sie sich gegenseitig etwas w\u00e4rmten. Wenn es regnete, durchn\u00e4sste das Wasser die Matratze, die dann f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage nass blieb. Als sie vor Ihrem Tod wegen ihres ernsten Zustandes ins Krankenhaus gebracht wurde, sagte sie&nbsp; ihrer Freundin Davida, die Worte von Hilmi Seiti (ihrem Verfolger): &#8222;Ich werde dich so zurichten, dass deine Angeh\u00f6rigen dich nicht mehr wiedererkennen werden!&#8220; Ich danke Gott, dass ich jetzt frei sterbe!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SIEBTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; \u201c<\/strong><strong>Surely he took up our infirmities and carried our sorrows; yet we considered him&nbsp;&nbsp; stricken by God, smitten by him, and afflicted.\u201d(Is 53,4) &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Pjeter Cuni<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren in Shkodra im Jahr 1914, Studium in Rom und Priesterweihe im Jahr 1940 im Petersdom. Nachdem er nach Albanien zur\u00fcckgekehrt war, wurde er als Pfarrer von Shkrel und Rrjoll ernannt, wo er f\u00fcr seine Aufmerksamkeit und Hingabe in seinem Pfarrdienst bekannt wurde, und f\u00fcr freundschaftliche Beziehungen zu allen. Er gab einen wertvollen Beitrag zur Di\u00f6zesanzeitschrift \u201cSonntagsglocke\u201d und machte verschiedene \u00dcbersetzungen, weil er sehr gut Italienisch konnte. Noch als junger Pfarrer wurde er im Juli 1948 ohne Anklage inhaftiert und ohne Gerichtsverhandlung f\u00fcnf Monate sp\u00e4ter erschossen).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><br>Ein Cousin von ihm erz\u00e4hlt: \u201c Don Pjeter hatte Zeit, um sich darauf vorzubereiten, seinen Kalvarienberg anzunehmen. Wir sprachen \u00fcber Erlasse, Verurteilungen und Erschie\u00dfungen, die Tag f\u00fcr Tag mehr wurden.&nbsp;Er sagte mir: &#8211; Es scheint mir, dass Christus entschieden hat, dass ich einer der letzten sein werde\u201d &#8211;&nbsp;Nicht lange nach diesem Treffen in meinem Haus entschied sich Christus in der Tat, ihn zum Blutzeugnis zu berufen:&nbsp; Es war im Juli des Jahres 1948. An diesem Tag fuhr er mit dem Fahrrad nach Koplik, dem Hauptzentrum seines Pfarrgebietes. Einer von der Staatssicherheit hielt ihn auf der Stra\u00dfe an und fragte ihn, wer er sei, obwohl er sehr gut wusste, wen er vor sich hatte. Pjeter verstand, dass die Zeit gekommen war.. Er wurde ohne Angabe von Gr\u00fcnden verhaftet. Sie fesselten ihn und f\u00fchrten ihn durch Koplik. Danach setzten sie ihn und Don Alexander Sirdani auf zwei Esel und f\u00fchrten sie unter permanenten Beleidungen und Beschuldigungen durch die ganze Stadt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>ACHTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cHe bore the sins of many, and made intercession for the ransgressors.\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(Is 53,12)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>Aus dem Zeugnis von Pater Zef Pllumi OFM<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren in Lezhe im Jahr 1924, gestorben 2007. Ein ungew\u00f6hnlich gebildeter Mensch, der die Verfolgungen nach 25 Jahren Gef\u00e4ngnis und Zwangsarbeit \u00fcberlebt hatte.).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cAn Ostern1949 geschah in meiner Zelle Nr. 7 etwas h\u00f6chst Erfreuliches: Christus kam, um uns im Glauben zu st\u00e4rken! H\u00f6rt, was geschehen ist:&nbsp; Pater Leon Kabashi, Franziskaner, erbat ein Paar Pantoffeln&nbsp;von seiner Schwester, Rosa, die gekommen war, um ihn zu besuchen. Er sagte ihr:\u201d Versuche, uns als Ostergeschenk ein Paar Pantoffeln zu bringen!\u201d Die Polizei und die Spione, die diese Worte h\u00f6rten, verstanden nicht, dass er von der Schwester geweihte Hostien erbat, um zu kommunizieren. An Ostern bekam Pater Leon wieder Besuch von seiner Schwester Rosa, die ihm die Pantoffeln brachte. Ich \u00f6ffnete sie heimlich: innen drin war ein Korporale mit 50 Hostien! Ich fiel auf die Knie. Ich erinnerte mich an den heiligen Tarcisius, M\u00e4rtyrer der Kommunion in der Zeit der Katakomben&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>O Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die S\u00fcnden der Welt, erbarme dich unser! So wiederholten sich im 20. Jahrhundert diese Szenen, die in den r\u00f6mischen Katakomben geschehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>NEUNTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201cBy oppression and judgment he was taken away. And who can speak<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; of his descendants?&nbsp; For he was cut off from the land of the living;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; for the transgression of my people he was stricken.\u201d&nbsp;<\/strong><strong>(Is 53,8)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Mikel Beltoja&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(<\/em><em>Er studierte privat bei Bischof Ernest Coba Philosophie und Theologie. Er wurde im Jahr 1961 zum Priester geweiht, w\u00e4hrend das Regime die katholische Kirche und ihre Strukturen vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rte hatte. Am 19. April 1973 wurde er inhaftiert und vier Monate lang gefoltert. W\u00e4hrend des Prozesses, in dem er mit dem Tod bestraft wurde, hatte Don Mikel keine Furcht und sprach bis zum Ende gegen den Kommunismus, dem erkl\u00e4rten Feind des Glaubens und des Volkes. Er bezahlte mit seinem Leben daf\u00fcr, dass er mit Leidenschaft und Entschiedenheit zum Schutz des Klerus und aller Intellektuellen gesprochen hatte, die das Regime bis dahin hatte verschwinden lassen.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einige Augenzeugen erz\u00e4hlen, dass Don Mikel ein wahrer \u201cSoldat\u201d Christi war: mutig und eifrig f\u00fcr die Sache Gottes, entschieden und makellos, zu allem bereit, um Christus und den Glaubensbr\u00fcdern zu dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Grund belauschten ihn die Kommunisten und beobachteten ihn fortw\u00e4hrend. Eines Tages brachen die Sicherheitsbeamten in sein Haus ein und durchsuchten es. Sie nahmen alles, was sie fanden: Messgew\u00e4nder, liturgische B\u00fccher, Statuen und andere heilige Gegenst\u00e4nde. Danach&nbsp; nahmen ihn vor der Kirche von Beltoja fest, die sie zu dieser Zeit in ein Kulturzentrum umgewandelt hatten. Sie zerrten ihn gewaltsam in ein Auto. Er gr\u00fc\u00dfte ruhig diejenigen, die gerade vor Ort waren, aber alle hatten Angst, seinen Gru\u00df zu erwidern und begleiteten ihn nur mit den Augen. Sein Haus wurde von bewaffneten Soldaten bewacht, die die Bev\u00f6lkerung zusammenriefen und dazu verpflichteten, Don Mikel als Volksfeind und Reaktion\u00e4r anzuklagen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>Z<\/strong><strong>EHNTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201dHe was oppressed and afflicted, yet he did not open his mouth;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;he was like a lamb to the slaughter, and as a sheep before her<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;shearers is silent, so he did not open his mouth.\u201d (Is 53,7)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Deda Ma\u00e7aj<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren im Jahr 1920. Junger Di\u00f6zesanpriester, Studium der Theologie in Rom. Er kehrte nach Shkodra zur\u00fcck und diente als Pfarrer in Rragam e Sheldi, wo etwas vorher Don Dre Zadeja gewesen war. Er wurde im Jahr 1947 verhaftet. In einem Scheingerichtsverfahren wurde er verurteilt und erschossen. So erlitt er das selbe Schicksal wie die anderen Priester.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cSie entfernten sich aus dem Gerichtssaal. Das Gericht traf ein Urteil ohne das Recht zur Berufung. Sie bestraften ihn mit dem Tod und sofortiger Hinrichtung, jetzt auf der Stelle. Sie forderten ihn auf, seinen letzten Willen zu \u00e4u\u00dfern. Er sagte: -Ich habe nichts anderes zu sagen, au\u00dfer dem, was auch Sie wissen, dass ich unschuldig verurteilt werde. &#8211; . Sie brachten ihn aus Milit\u00e4rbereich raus, auf eine Wiese bei Vjosa. Sie nahmen ihm die Kleider ab, so wie sie es mit Jesus von Golgotha gemacht hatten, und ein Team von Sch\u00fctzen schoss auf ihn. Aber er fiel nicht zur Erde. Sie schossen wieder, und wieder blieb Don Deda auf den Beinen. Der Henker war wuterf\u00fcllt, weil es nicht gelang, ihn zu Boden zu strecken. Der Henker gab den Befehl, zum dritten Mal zu schie\u00dfen. Diesmal konnte Don Deda nicht mehr auf den F\u00fc\u00dfen bleiben! Er fiel auf den Boden und f\u00e4rbte die Erde rot mit seinem Blut.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ELFTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201c<\/strong><strong>But he was pierced for our transgressions, he was crushed for our iniquities; the punishment That brought us peace was upon him; and with his wounds we are healed.\u201d&nbsp;<\/strong><strong>(Is 53,5)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Anton Muzaj<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren im Jahr 1919, studierte er am p\u00e4pstlichen Seminar in Shkodra. Er schloss seine theologischen Studien in Rom ab. Im Jahr 1946 kehrte er nach Shkodra zur\u00fcck, in einer Zeit, wo die kommunistische Verfolgung begonnen hatte. Er wurde im Jahr 1947 verhaftet mit der Anklage, dass er ein Spion des Vatikans sei. Er starb 29 j\u00e4hrig.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es war im Oktober des Jahres 1947, als Don Anton Muzaj und Pater Frano Kiri inhaftiert wurden, und den schrecklichsten Foltern unterworfen wurden. Man zwang sie, ganze Tage und N\u00e4chte lang stehen zu bleiben, mit der Nasenspitze an der Mauer, die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe gefesselt; dabei litten sie noch mehr, weil sie durstig waren. Jeden Tag putzten zwei der Gefangenen der Reihe nach den Boden des Gef\u00e4ngniskorridors, der oft mit Blut getr\u00e4nkt war. Don Antonius bat diejenigen, die putzten, den Boden nicht ganz zu trocknen. Sofort warf er sich auf den Boden, um wie ein Hund etwas von dem Wasser, das auf dem nassen Boden war, aufzulecken. Er war bis zu dem Punkt gekommen, an dem er nicht mehr auf den Beinen stehen konnte und darum wurde er noch mehr geschlagen. Oft \u00fcbergossen sie ihn mit einem Eimer mit eiskaltem Wasser und stellten ihn zwischen die T\u00fcren und Fenster, in die eisigen Winde der Wintermonate. Er erkrankte schwer an Tuberkulose. Als die Richter im Prozess seinen Gesundheitszustand erkannten, verstanden sie, dass er nur noch wenige Monate zu leben h\u00e4tte. Daher verurteilten sie ihn nicht zum Tod. Seinen Gef\u00e4ngniskameraden sagte er: Wenn ihr eines Tages meine Angeh\u00f6rigen seht, sagt ihnen, dass ich v\u00f6llig unschuldig bin und f\u00fcr meinen Glauben an Christus sterbe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ZW\u00d6LFTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cI will also make you a light to the Gentiles, that thou may bring&nbsp; my salvation to the ends of the earth.\u201d (Is 49,6)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Don Alexander Sirdani<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren im Jahr 1892 in Shkodra. Er wurde durch den Tod seiner Mutter sehr fr\u00fch Waise. Studium zun\u00e4chst in Shkodra am Kolleg der Jesuiten, anschlie\u00dfend in \u00d6sterreich. 1916 wurde er zum Priester geweiht, diente als Pfarrer in verschiedenen D\u00f6rfern der Di\u00f6zese Shkodra. Er war ein Mensch des Gebetes und ein Arbeiter f\u00fcr den Frieden, er wirkte oft als Vermittler bei zerbrochenen Beziehungen oder Rache zwischen Familien. Er war f\u00fcr seine Weisheit und seinen Edelmut bekannt. Im Jahr 1948 wurde er inhaftiert und nach Koplik gebracht. Er wurde f\u00fcnf Monate lang uns\u00e4glichen Foltern unterworfen, dann wurde er zusammen mit Don Pjeter Cuni umgebracht.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als ein Mensch des Wortes war Don Alexander in seinen Predigten sehr klar. Mit einfachen und&nbsp; f\u00fcr alle verst\u00e4ndlichen Worten und in absoluter Furchtlosigkeit verbreitete er die christliche Lehre, verwarf materialistische Theorien und bekannte vor allen&nbsp; Farbe gegen die antichristlichen kommunistischen, atheistischen Ideen. Er wiederholte mit lauter und entschiedener Stimme &#8222;nur da, wo der Geist Gottes ist, da ist auch die Freiheit&#8220;. &nbsp;Einige Zeugen berichten, dass er eines Tages nach seiner Predigt von Personen, die f\u00fcr das Regime arbeiteten, in die N\u00e4he eines Kreuzes hinaus gezerrt wurde. Mit gro\u00dfer Wut kritisierten sie ihn auf niveaulose Weise und bedrohten ihn vor der Bev\u00f6lkerung. &nbsp;Don Alexander sagte mit seiner gewohnten Ruhe: &#8211; Schlagt mich. Hier bin ich. Ich gebe das Leben f\u00fcr Christus! &#8211; Daraufhin bat ihn jemand: &#8211; Nein, Don Alexander, so zerst\u00f6rst Du uns und Dich selbst! &#8211; Und er antwortete ihnen: &#8211; Es ist eine Ehre f\u00fcr mich und f\u00fcr Euch, Christus zu bezeugen. Ich habe nur den Glauben an Christus gepredigt und werde ihn weiter predigen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DREIZEHNTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cAfter the suffering of his soul, he will see the light of life and be satisfied; by the knowledge my righteous servant will justify many, and he will bear their iniquities<\/strong><strong>\u201d.(Is 53,11)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus dem Zeugnis von Pater Anton Luli&nbsp; &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Jesuit; Zeitgenosse von Johannes Paul II, \u00dcberlebender des Kommunismus. Er legte anl\u00e4\u00dflich seines 50. Priesterjubil\u00e4ums, das er mit dem Papst feierte, Zeugnis im Petersdom ab. Er starb im Jahr 1998).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDie psychischen und physischen Foltern in den Sicherheitszellen waren schrecklich und unertr\u00e4glich. In dem Gef\u00e4ngnis, in dem ich inhaftiert war, waren mit mir noch zwei andere Priester, die ich sehr gut kannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie \u00fcberlebten die Folter nur einige Tage. Ich h\u00f6rte, wie sie um Hilfe baten, sie baten um Wasser zum Trinken, aber niemand gab es ihnen. Der erste, Don Alexander Sirdani, \u00fcberlebte drei Tage. Den zweiten, Don Pjeter Cuni, noch jung, haben sie mit Elektroschocks gefoltert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war lebensm\u00fcde und wollte sterben. Als die Polizisten mich abholten, sagte ich ihnen, dass ich ihnen dankbar w\u00e4re, wenn sie mir eine Kugel in die Stirn schie\u00dfen w\u00fcrden, um meinem schrecklichen Leiden so ein Ende zu setzen. \u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VIERZEHNTE STATION<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cHe was assigned a grave with the wicked, and with the rich in his death, though he had done no violence, nor was any deceit in his mouth.<\/strong><strong>\u201d(Is 53,9)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus einem Zeugnis \u00fcber Pater Serafin Koda, OFM<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Geboren im Jahr 1893. Er trat 1909 in den Franziskanerorden ein. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1915 wurde er Provinzialdefinitor und Pfarrer von verschiedenen D\u00f6rfern. Als er inhaftiert wurde, war er Pfarrer in Lezhe und wurde wegen einer falschen Anklage und eines Komplotts auf unmenschliche Weise gefoltert, nachdem er an einer Versammlung der Franziskanerprovinz teilgenommen hatte. Er starb am 11. Mai 1947 im Alter von 54 Jahren).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Pater Serafin war ein sehr guter und umsichtiger Mensch, der von allen f\u00fcr seine Weisheit und seinen Mut gesch\u00e4tzt wurde. Er war unerm\u00fcdlich und absolut furchtlos in seiner Arbeit als Priester und Pfarrer. Er wurde von der Staatssicherheit im Franziskanerkonvent von Lezhe festgenommen: Es war an seinem Namenstag, am 12. Oktober 1946. Er blieb im Stall des Konvents eingesperrt, den das Regime beschlagnahmt und in ein Spital umgewandelt hatte. Sie folterten ihn, indem sie ihn bis zum Hals in ein Fass mit Wasser steckten. Sie schlugen ihm so viele N\u00e4gel in den Hals, dass die Kehle zerriss. Jemand, der in seiner N\u00e4he war, erz\u00e4hlt, als sie ihn aus dem Gef\u00e4ngnis in die Krankenstation brachten \u2013 immer innerhalb des Konvents \u2013 wendete sich Pater Serafim der Statue Unserer Lieben Frau zu und betete: O unsere liebe Frau, vollbringe Deine Arbeit schnell.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SCHLUSSGEBET<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Blut deiner M\u00e4rtyrer, O Herr,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>wurde zum Samen der Kirche.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mach, dass wir uns w\u00fcrdig erweisen, den Nachlass dieser Br\u00fcder, die uns im Glauben vorangegangen sind, aufzunehmen, und dass ihr Zeugnis uns immer ein Beispiel und ein Antrieb in den Freuden und Schwierigkeiten des Lebens sei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gib uns die Gewissheit, dass Du, oh Herr, selbst auf den Tr\u00fcmmern des Menschen immer wieder aufbaust und Neues zum Leben bringst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In Christus unserem Herrn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Amen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Via Crucis IN DEN FUSSSTAPFEN DER M\u00c4RTYRER DES KOMMUNISMUS (1946-1990) IM EHEMALIGEN GEF\u00c4NGNIS DER STAATSSICHERHEIT&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4482,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[639],"tags":[],"class_list":{"0":"post-4481","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-udha-e-kryqit-ne-gjurmet-e-martireve-te-komunizmit-1946-1990-de"},"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"menu_order":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4481"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4483,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481\/revisions\/4483"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kishakatolikeshkoder.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}